«Man muss Menschen mögen»


Biografie und künstlerischer Werdegang von Walter Mühlethaler, kurz „Künstler Mühli“ genannt

 

Persönliche Daten

 

- Geboren am 18. Mai 1945 in Solothurn

 

- Aufgewachsen und wohnhaft in Neuhausen am Rheinfall

 

- Schulen in Neuhausen am Rheinfall

 

- Ausbildung zum Herren- und Damencoiffeur

 

- 1965 Übernahme des Herrensalons an der Zentralstrasse 55 in Neuhausen am Rheinfall, bereits im Alter von 20 Jahren

nach dem Todesfall seines Lehrmeisters Ernst Dukeck

 

- 1975 Familiengründung

 

- Seit 1987 lebt Mühli wieder allein und folgt total seiner inneren Eingebung, indem er sich in seiner verbleibenden Zeit

- nebst der Tätigkeit als selbständiger Herrencoiffeur- in seiner dramatischen, universalen Kunst auslebt.

 

Künstlerischer Werdegang

 

- 1980 beginn mit der Malerei als Autodidakt; erste abstrakte Ölbilder in starken Farben entstehen, in die er vor allem die 4 Elemente – Feuer, Erde, Luft und Wasser einfliessen lässt.

 

- 1985 entstanden nach und nach dreidimensionale Kunstwerke mit sozialkritischen Themen. Inspiriert wurde Mühli durch Erlebnisse von nahestehenden Personen im Drogenmilieu. Er machte immer wieder die Erfahrung, dass die inzwischen sehr kraftvollen, ja fast dramatischen Collagen starke Emotionen bei den Betrachterinnen auszulösen vermochten. Mühli verarbeitet in seinen Werken Schaum, Gips und Originalartikel, wie spritzen, Glasaugen und Blumen, welche er feinfühlig mit Originalabdrücken von Händen und weiblichen Brüsten zu einem aussagekräftigen Gesamtbild zusammenfügt.- Ab 1990 sind die oft düster und depressiv empfundenen Werke etwas optimistischer geworden, da Mühli nicht mehr nur die mystische Farbpalette schwarz, weiss und rot verwendet, sondern noch blau, gelb, grün und violett kombiniert

 

- 1996, inzwischen 50 Jahre alt geworden, fand Mühli vermehrt Zugang zu Meditation und Spiritualität. Je Mehr er selbst seine Mitte fand, umso mehr spiegelte sich das in seinen Bildern wieder. Seine jüngsten Werke zeigen den Lauf des Lebens: ausgehend von einem Mittelpunkt, sollen wir uns hinein oder hinaus begeben, im Strudel des Universums oder Schicksals.

 

- Diese Weiterentwicklung wiederspiegelt deutlich die Reifung des Menschen Mühli durch mehr Lebenserfahrung und Gelassenheit.

 

Bisherige Ausstellungen:

 

- 28. Februar – 30. April 1991

- Gemeinschaftsausstellung mit den Mandalas von Redmond Eigenmann in der Kirche St. Josef in Winterthur

 

- 13. November – 13. Dezember 1992

„Kunst in der SIG“ in Neuhausen am Rheinfall, auf 450 m², zusammen mit Skulpturen, Installationen und Bildern von Thomas Kupferschmid und Bilder und Collagen von Hans Kalt

 

- 3. Dezember 1993 – 2. Januar 1994

„Zämerächete“ in der „ Galerie zum Tellenbrunnen“ in Schaffhausen

 

- 29. April – 14. Mai 2000

Gemeinschaftsausstellung

Hotzenhaus Illnau

Mühli,Bruno,Irene

 

- 14.-29.Sept.2002

Villa Grünholzer Uster